Dank an Pia Steinbauer

März 8, 2010

Herzlichen Dank an Pia Steinbauer für die Aktualisierung meines  Webauftritts!

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Burda vs. Creative Commons photographer

September 11, 2009

Berlin fashion photographer and blogger Mary Scherpe reports here that nine of her “Stil in Berlin” photos that she had made available on the Internet under a Creative Commons License (NC-ND) were used without her consent and without credit by a Burda magazine last year.

According to Scherpe, she charged the publisher her usual fee, plus a 100% surcharge for the failure to attribute the photos to her. If the facts stated are correct, this would be the amount she is entitled to. The publisher offered only half the amount, “wouldn’t she be interested in working with Burda in the future?” – but did not suggest a concrete project. Scherpe refused and filed a complaint for copyright infringement with a Berlin court. The court decision is due on Oct.12.

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“Principles of the Law of Software Contracts” des American Law Institute

August 14, 2009

Die “Principles of the Law of Software Contracts” sind Richtlinien für das Recht der Softwareüberlassungsverträge, die das American Law Institute im Mai 2009 beschlossen hat. Sie sind zunächst einmal nicht bindend, können aber in den USA nach und nach Bindungswirkung erhalten, wenn sie von Gerichten übernommen werden. Sie sind für uns interessant, weil sie die Rechtspraxis in den Vereinigten Staaten und die Vertragspraxis amerikanischer Unternehmen beeinflussen können, was wiederum faktische Auswirkungen auf Deutschland haben kann. Auch ist es möglich, dass die Principles zukünftige Gesetzesvorhaben in Deutschland und Europa beeinflussen werden, da wir im Urheber- und IT-Recht in hohem Maße Entwicklungen aus dem amerikanischen Recht rezipieren.

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Zum SPIEGEL-Titel 33/2009

August 11, 2009

Ich verstehe durchaus, warum die Parteien sich derzeit mit geistlosen Äußerungen über den „rechtsfreien Raum Internet“ überbieten. In Wahlkampfzeiten ist es offenbar nützlich, diffuse Ängste und auch dumpfe Aggressionen zu schüren. Gegenüber Ausländern und jugendlichen Straftätern als Ziel einer Hetzkampagne hat das Internet den Vorteil, dass man nicht gegen einen bestimmten Kreis von Menschen polemisieren muss, der dann bei näherem Hinsehen vielleicht doch nur aus Menschen wie du und ich (naja, vielleicht doch mehr wie du) besteht. Jeder Gruselromanschreiber weiß, dass am meisten Furcht das Unbekannte, nicht genau Greifbare, einflößt. Darum kämpfen die Gruselromanschreiber, ähm, Wahlkämpfer nun eben gegen „das Internet“, das von dunklen (und gewiss auch vielen ausländischen) Mächten kontrolliert wird.

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Entwicklungsbericht der Public Library of Science vom Juni 2009

August 7, 2009

Die Public Library of Science hat im Juni 2009 einen Bericht über ihre Entwicklung veröffentlicht. PLoS veröffentlicht mehrere wissenschaftliche Fachzeitschriften, insbesondere PLoS Biology und PLoS Medicine. Alle Artikel stehen unter der Creative Commons-Namensnennungs-Lizenz, die eine freie Weiterverbreitung und Bearbeitung der Artikel ermöglicht, vorausgesetzt, der Autor und die Quelle werden stets korrekt benannt.

Mit entscheidend für den Erfolg wissenschaftlicher Open Access-Zeitschriften ist deren Ruf. Der Bericht enthält daher eine Reihe von Beispielen für besonders wichtige Artikel, die in PLoS-Publikationen erschienen. CEO Peter Jerram betont, dass es gelungen sei, renommierte Wissenschaftler zu überzeugen, in Open Access-Publikationen zu veröffentlichen, und dass die PLoS-Zeitschriften heute hohes wissenschaftliches Ansehen genössen.

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Konjunkturprogramm für die hessische IT-Industrie angekündigt

April 1, 2009

Die hessische Landesregierung unter Roland Koch hat ein weiteres Konjunkturprogramm angekündigt, um die Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise in Hessen zu mildern. Ministerpräsident Roland Koch wird heute gemeinsam mit Finanzminister Karlheinz Weimar, Wirtschaftsminister Dieter Posch sowie Kultusministerin Dorothea Henzler das hessische Sonderinvestitionsprogramm „Hessen 2.0“ vorstellen, das der IT- und Medienbranche zugute kommen soll, ein Gesamtvolumen von 1,7 Milliarden Euro umfasst und bereits in 2009 wirksam werden soll.

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Juristen in der Wüste

März 18, 2009

Ingenieure sind die Kamele, auf denen die Kaufleute durch die Wüste reiten, sagt man. Und wer oder was sind die Juristen? Vermutlich haben Sie dazu Ihre eigene Meinung. Schreiben Sie sie mir doch.
Was ich denke? Ich meine, dass es Aufgabe der Juristen ist, Wege für die Kamele samt Reiter bereitzustellen und zu unterhalten. Außerdem sollten sie dazu beitragen, dass die Karawane in nicht zu großen Abständen Wasserstellen vorfindet und nicht unter die Räuber gerät.
Mit anderen Worten: Recht und Verträge sollten eine tragfähige Infrastruktur für die Beteiligten darstellen und Planbarkeit und Sicherheit gewährleisten.

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