Überblick: Creative Commons-Lizenzen

Dieser Text steht unter einer Creative Commons Lizenz “Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen-de 3.0″.

Creative Commons ist eine gemeinnützige Organisation, die von dem amerikanischen Juraprofessor Lawrence Lessig mit gegründet und maßgeblich beeinflusst wurde.

Lessig gelangte Ende der 1990er Jahre zu der Ansicht, dass der Trend zur Verschärfung des Urheberrechts seit der Entwicklung des Internets zum Massen-Kommunikationsmedium Meinungsfreiheit, Demokratie, Kreativität und die Fähigkeit zur technischen Innovation bedrohe. Lessig führte dies in seinen populärwissenschaftlichen Büchern „Code and Other Laws of Cyberspace“ und vor allem „The Future of Ideas“ (letzteres nicht auf Deutsch erhältlich) aus.

Die digitale Revolution, so Lessigs Grundannahme, verändere die Gesellschaft ebenso radikal wie die Erfindung des Buchdrucks, vielleicht sogar noch radikaler. Wenn es möglich sei, perfekte Kopien herzustellen, diese fast zum Nulltarif zu verbreiten und fast zum Nulltarif selbst Geschaffenes und neu Kombiniertes zu publizieren, wenn zu relativ geringen Kosten öffentlich zugängliche Archive geschaffen werden könnten, die das gesamte Menschheitswissen enthielten, dann werde Kultur und öffentlicher Diskurs nicht mehr durch den Gegensatz „einige wenige Kreative – viele passive Kultur-Konsumenten“ geprägt. Stattdessen werde fast jeder auch zum Kultur-Produzenten. Die positiven Aspekte dieser neuen Möglichkeiten würden aber zunichte gemacht, ja sogar in ihr Gegenteil verkehrt, wenn allein der etablierten Kultur- und Technikindustrie die Schlüssel dazu in die Hand gegeben würden, weil diese daran interessiert sei, Innovationen zu verhindern, die ihre althergebrachten Geschäftsmodelle bedrohten. Sie hätte auch Fotokopierer und Videorecorder verboten, wenn ihr das möglich gewesen wäre.

Lessig beschloss, dem Geschehen nicht mehr aus dem Elfenbeinturm der Wissenschaft heraus zuzusehen, sondern einzugreifen. Zum einen unterstützt er in Urheberrechts-Verletzungsprozessen mit grundsätzlicher Bedeutung die Beklagten, insbesondere Betreiber von Peer-to-Peer-Systemen: Dass diese für massenhafte Urheberrechtsverletzungen genutzt werden, so Lessig, dürfe nicht dazu führen, dass sie gänzlich verboten und somit auch nicht mehr für legale Zwecke genutzt werden dürften.

Zum anderen entwickelte er gemeinsam mit anderen Internetexperten die Creative Commons-Lizenzen. Dies sind standardisierte Urheberrechtslizenzen, mit denen solche Urheber, die gar nicht den vollen Schutz des Urheberrechts wünschen, der Öffentlichkeit signalisieren können, dass sie einige Nutzungen ihrer Werke jedem gestatten möchten.

Die Idee war als solche nicht neu: Creative Commons überträgt nur die Grundidee der freien und offenen Softwarelizenzen auf andere urheberrechtlich geschützte Werke als Computerprogramme: auf das, was neudeutsch als „Inhalte“ (content) bezeichnet wird, d.h. Bilder, Texte, Filme und so weiter. Die Creative Commons-Lizenzen bieten jedoch mehr Möglichkeiten zur Abstufung der freigegebenen Rechte. Insbesondere gibt es auch Creative Commons-Lizenzen, die von Befürwortern der Freien und Offenen Software, wie Richard Stallman, strikt abgelehnt werden, da sie zu restriktiv seien.

Es gibt somit nicht “die” Creative Commons-Lizenzen, sondern mehrere unterschiedliche Creative Commons-Lizenzen, die dem Nutzer des jeweiligen „Inhalts“ einen unterschiedlichen Grad an Freiheit gewähren. Allen gemeinsam ist lediglich, dass der Inhalt jedenfalls zu nichtkommerziellen Zwecken frei kopiert und verbreitet werden darf. Derjenige, der etwas Eigenes unter eine solche Lizenz stellen will, kann zusätzlich entscheiden, ob er (a) auch das Handeln zu kommerziellen Zwecken gestatten will, ob (b) Bearbeitungen, also wesentliche Änderungen, Übersetzungen o. ä., erlaubt sein sollen, und (c) ob Bearbeitungen, falls erlaubt, wiederum unter derselben Creative Commons-Lizenz freigegeben werden müssen (sogenannte Copyleft-Klausel).

Creative Commons-Lizenzen können auch für Inhalte außerhalb des Internet verwendet werden, sind aber auf Inhalte zugeschnitten, die über das Internet verbreitet werden. Wer etwas unter einer Creative Commons-Lizenz veröffentlichen will, wählt auf creativecommons.org unter “License” oder auf de.creativecommons.org unter “selber Inhalte lizenzieren” die passende Lizenz. Dann wird auf der Creative Commons-Seite ein Abschnitt in der Programmiersprache html ausgegeben, der das Creative Commons-Logo für die entsprechende Lizenz und einen kurzen, standardisierten Begleittext codiert. Der Anwender kopiert diesen Abschnitt und fügt ihn in den Programmcode der Internet-Seite ein, auf der das Werk zu finden ist, das unter die Lizenz gestellt werden soll.

Das Logo ist eine Schaltfläche. Wer die Internetseite besucht und den unter die Creative Commons-Lizenz gestellten Inhalt nutzen möchte, kann sich über die dafür geltenden Lizenzbedingungen informieren, indem er das Logo anklickt. Dies führt zu einer knappen Zusammenfassung (“Commons Deed”) der wesentlichen Lizenzbedingungen auf der Seite creativecommons.org. In der letzten Zeile dieser Zusammenfassung heißt es: “Diese ‘Commons Deed’ ist lediglich eine vereinfachte Zusammenfassung des rechtsverbindlichen Lizenzvertrages in allgemeinverständlicher Sprache.” Zum Text der vollständigen Lizenzbedingungen – ebenfalls auf creativecommons.org – gelangt man, indem man die Worte “rechtsverbindlichen Lizenzvertrages” anklickt.

Ein besonders wichtiges Feature der Lizenz-Links ist, dass damit computerlesbare “Metadaten” in die Website eingefügt werden, die den Inhalt durch Suchmaschinen auffindbar machen. Creative Commons arbeitet daran, diese Funktionalität mit den Mitteln des Semantischen Web auszubauen. Das Semantische Web (englisch Semantic Web) ist – um Wikipedia zu zitieren

“eine Erweiterung des World Wide Web (WWW). Ziel des Semantischen Webs ist es, die Bedeutung von Informationen für Computer verwertbar zu machen. Die Informationen im Web sollen von Maschinen interpretiert und automatisch maschinell weiterverarbeitet werden können. Während das World Wide Web eine Möglichkeit darstellt, alle Daten der Welt miteinander zu vernetzen, zeigt das Semantic Web einen Weg auf, um die Informationen der Welt auf der Ebene ihrer Bedeutung miteinander zu verknüpfen. Das World Wide Web kann derzeit nur von Menschen verstanden werden, beispielsweise der Sachverhalt eines Kontaktformulars: dies ist ein Vorname, ein Nachname, der Name einer Stadt oder eines Unternehmens, da die Daten im WWW zum größten Teil unstrukturiert vorliegen. Kein Computer kann aus den Daten, die in den Hypermedia-Strukturen herkömmlicher Webseiten stehen, direkt Informationen gewinnen. Gleichzeitig ist der Umfang der Informationen im World Wide Web insgesamt zu groß, um von Menschen erfasst zu werden. Die Informationsflut wächst. Das Semantische Web soll die Lösung für diese Probleme darstellen. Ein Semantisches Web kann von Computern verarbeitet werden. Die Daten in einem Semantischen Web sind strukturiert und in einer Form aufbereitet, welche es Computern ermöglicht weltweit alle Daten miteinander zu verknüpfen und als Ganzes zu verarbeiten, ähnlich der Abfrage einer globalen Datenbank. Zudem erlaubt ein Semantisches Web es Computern (bei Realisierung des Konzeptes) aus den vielen Informationen der weltweiten Daten Wissen herzuleiten und neues Wissen zu generieren. Ursprünge des Semantischen Web liegen auch im Forschungsgebiet der Künstlichen Intelligenz.”

Hierin liegt auch die Antwort auf die Frage “wozu überhaupt eine Lizenz?”, die sich vermutlich viele Menschen stellen, die damit einverstanden sind, dass ihr Werk von anderen genutzt wird. Sie erhöhen damit die Chance, dass Ihr Werk gefunden und weiterverbreitet wird, da an der Nutzung Interessierte den Rechtsinhaber nicht zwingend persönlich kontaktieren müssen, um ihn um Erlaubnis zu fragen.

Die Lizenzen finden mittlerweile eine große Verbreitung. Ein Beispiel sind die Texte der Wikipedia: sie stehen unter der “Attribution-ShareAlike” (Namensnennung/Weitergabe unter gleichen Bedingungen)-Lizenz. Im Dezember 2008 stellte das Bundesarchiv Wikimedia 89.000 Bilder aus der deutschen Geschichte zur Verfügung, damit sie unter dieser Lizenz veröffentlicht werden können.

Die gebräuchlichsten Lizenzen wurden an viele internationale Rechtsordnungen, darunter auch die deutsche, angepasst. Bei der “Anpassung” wird der wesentliche Regelungsgehalt der Lizenzen erhalten, aber die Terminologie und zu stark auf das US-Recht zugeschnittene Bestimmungen werden an das jeweilige Recht angepasst.

Etabliert oder “rechtssicher” sind die Creative Commons-Lizenzen deshalb freilich nicht – viele Einzelfragen zur Auslegung und Durchsetzbarkeit der einzelnen Bestimmungen sind ungeklärt. Fragen kann man auf der deutschen Mailingliste oder einer der internationalen Mailinglisten von Creative Commons, z. B. cc-community, diskutieren.

Die Creative Commons-Lizenzen werden auch von Kreativen eingesetzt, die mit ihrer Arbeit Geld verdienen möchten. So gibt es verschiedene Musikportale, die Crative Commons-lizenzierte Musik verwenden. Ein weiteres Beispiel ist der Science Fiction-Autor Cory Doctorow, der hier erklärt hat, warum es für ihn sinnvoll ist, die elektronische Version seiner Bücher freizugeben.

Besonders schwierig ist es, zu entscheiden, wann eine Nutzung “kommerziell” bzw. “nicht kommerziell” im Sinne der Lizenzen ist, die nur “nichtkommerzielle” Nutzungen gestatten. Erlaubt sind bei Creative Commons-Lizenzen, die den Baustein „nc“ (noncommercial) enthalten, Handlungen, die „nicht vorrangig auf einen geschäftlichen Vorteil oder eine geldwerte Vergütung gerichtet sind“. Abgrenzungsschwierigkeiten treten vor allem auf, wenn Geld eingesammelt wird, um (primär) die Kosten für die Verbreitung der Inhalte aufzubringen.

Creative Commons berichtet in diesem Blog-Eintrag über die Ergebnisse einer Studie zur Frage, was die Nutzer der Creative Commons-Lizenzen unter “nichtkommerziell” verstehen.

Die Digital Peer Publishing-Lizenzen: Andere Optionen für den Verwender

Die Creative Commons-Lizenzen sind nicht die einzigen Standard-Urheberrechtslizenzen für „Inhalte“. Eine Alternative für den Bereich des wissenschaftlichen Publizierens sind beispielsweise die Digital Peer Publishing-Lizenzen, die das Land Nordrhein-Westfalen hat entwickeln lassen, um seine Wissenschaftler zum digitalen Publizieren zu animieren und die Verbreitung ihrer Publikationen zu fördern. Auch hier kann man aus mehreren Lizenzvarianten auswählen, die dem Nutzer einen unterschiedlich hohen Grad an Freiheit gewähren. Die zur Auswahl gestellten Möglichkeiten unterscheiden sich jedoch von denjenigen, die die Creative Commons-Lizenzen vorsehen. So erlaubt die restriktivste DPPL-Lizenz die freie Verbreitung der – unveränderten – Inhalte nur auf elektronischem Wege. Das soll es dem Verwender ermöglichen, sein Werk online verfügbar zu machen, um dessen Verbreitung zu fördern, zugleich aber eine gedruckte Ausgabe ausschließlich über einen Verlag zu vertreiben. Diese Möglichkeit, nur die Verbreitung auf elektronischem Wege freizugeben, gewähren die Creative Commons-Lizenzen nicht.
Die „modulare DPPL-Lizenz“ (m-DPPL) erlaubt darüber hinaus die Bearbeitung von solchen Teilen eines Werkes, die vom Berechtigten als veränderbar gekennzeichnet werden. Dies ermöglicht es dem Autor, in Bezug auf einzelne Teile seines Werkes die Zusammenarbeit von Wissenschaftlern zu gestatten, in Bezug auf den Rest aber die volle Kontrolle darüber zu behalten. Auch diese Option geben die Creative Commons-Lizenzen nicht. Die „freie DPPL“ (f-DPPL) schließlich entspricht hinsichtlich der gewährten Freiheiten recht genau der Creative Commons-Lizenz „by-sa (Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen)“.

Allerdings unterscheidet die DPPL nicht zwischen kommerziellem und nichtkommerziellem Gebrauch; die gewährten Nutzungsrechte sind nicht auf den nichtkommerziellen Gebrauch beschränkbar. Demgegenüber gibt es Creative Commons-Lizenzen, die der Allgemeinheit Nutzungsrechte nur für den nichtkommerziellen Gebrauch einräumen. Die Definition von „nichtkommerziell“ ist allerdings noch nicht abschließend geklärt. Diese Unsicherheit versucht die DPPL-Lizenz vermutlich zu vermeiden; zudem wird wohl angenommen, dass die Verbreitung der Inhalte gefördert wird, wenn auf die Beschränkung verzichtet wird.

MuSoft: Freigabe nur für den Unterrichtsgebrauch.

Eine weitere Open Content-Lizenz ist die Musoft-Lizenz. Die Lizenz wurde für das Projekt „Multimedia in der Softwaretechnik“ geschaffen. MuSoft ist ein Projekt der Universitäten Dortmund und Paderborn, das im Rahmen des Programms Neue Medien in der Bildung (NMB) der Bundesregierung gefördert wird. Das Ziel von MuSofT ist es, multimediale Lehreinheiten zur Vermittlung von Inhalten der Softwaretechnik (einem Teilgebiet der praktischen Informatik) bereitzustellen. Die MuSoft-Lizenz erlaubt neben der Verbreitung der Lehreinheiten über jedes Medium auch die Bearbeitung der Inhalte, enthält aber die Beschränkung, dass die Verwendung der Inhalte nur zum Zwecke der nichtkommerziellen Nutzung bei der Forschung und Lehre an Schulen und Hochschulen gestattet ist. Diese Variante gibt es bei den Creative Commons-Lizenzen nicht. Dort kann man die Freigabe lediglich auf den nichtkommerziellen Bereich beschränken, nicht aber auf bestimmte Verwendungszwecke, wie hier den Unterrichtsgebrauch.

Risiken. Haftung. Minderjährige.

Wer der Allgemeinheit Nutzungsrechte an von ihm geschaffenen Werken einräumen will, sollte sich zunächst vergewissern, dass er auch Inhaber dieser Rechte ist oder, wenn nötig, nachweisen kann, dass der Rechtsinhaber seine Zustimmung gegeben hat. Die meisten Lizenzen beschränken die Haftung des Lizenzgebers gegenüber den Nutzern auf absichtliches Verhalten, aber die Haftung gegenüber demjenigen, dessen Rechte dadurch verletzt werden, dass sein Werk unberechtigterweise unter eine offene Lizenz gestellt wurde, lässt sich (natürlich) nicht ausschließen.

Lehrmaterialien. Beamte wie Angestellte sind verpflichtet, urheberrechtliche Nutzungsrechte an Werken, die sie in Erfüllung ihres Arbeits- oder Dienstverhältnisses schaffen, ihrem Dienstherrn einzuräumen. Das ergibt sich aus § 43 UrhG, der die allgemeinen Vorschriften zur Inhaberschaft an urheberrechtlichen Nutzungsrechten (§§ 31-44 UrhG) (nur) für den Fall für anwendbar erklärt, „dass sich aus dem Inhalt oder Wesen des Arbeits- oder Dienstverhältnisses nichts anderes ergibt“.
Lehrer sind nach Ansicht von Markus Junker, der dies hier (im 2. Teil) näher begündet hat und dem ich mich anschließe, nicht verpflichtet, ihrem Dienstherrn Nutzungsrechte an allen von ihnen erstellten Arbeitsmaterialien einzuräumen. Denn es gehört zum traditionellen Berufsbild, dass sie ihren Unterricht weisungsfrei vorbereiten, und auch zur schriftlichen Ausarbeitung ihrer Materialien sind sie nicht verpflichtet. Das Einverständnis des Dienstherrn ist dagegen erforderlich, wenn ein gesonderter dienstlicher Auftrag für die Entwicklung des Materials vorlag.

Minderjährige können nicht ohne Einverständnis ihrer gesetzlichen Vertreter auf ihr Urheberrecht verzichten. Haben also Minderjährige zu einem Werk beigetragen, das unter einer offenen Lizenz freigegeben werden soll, ist vorher das Einverständnis ihrer gesetzlichen Vertreter einzuholen.

Rechte an übernommenen Werken. Kann man auf Open Content-Lizenzen vertrauen? Umgekehrt kann ein Nutzer von Inhalten, die unter einer offenen Lizenz stehen, nicht blind darauf vertrauen, dass derjenige, der den Inhalt unter der Lizenz veröffentlicht hat, dies auch durfte. Findet man den neuesten Hollywood-Blockbuster unter einer Creative Commons-Lizenz, sagt der gesunde Menschenverstand, dass das nicht mit rechten Dingen zugehen kann. Aber nicht immer ist dies so leicht erkennbar. Es empfiehlt sich daher, Material nur von Websites herunter zu laden, die man für seriös hält, und im Zweifelsfall – insbesondere wenn man vorhat, das Material zu bearbeiten und/oder kommerziell zu nutzen – beim Betreiber der Website oder demjenigen, der das Material ins Netz gestellt hat, nachzufragen.

Zuschreibung übernommener Inhalte (“Attribution”). Werden Inhalte genutzt, die unter einer offenen Lizenz stehen, sollte man sich besonders genau diejenigen Lizenzbedingungen ansehen, die die vorschreiben, auf welche Weise auf den oder die Inhaber der Rechte an dem Übernommenen hinzuweisen ist. Praktisch immer müssen vorhandene Vermerke übernommen werden, und ist ein Hinweis auf eine Internet-Adresse vorhanden, muss auch diese übernommen werden. Das ist vielen Rechteinhabern, die etwas unter einer freien oder offenen Lizenz anbieten, wichtig, weil sie durch die leichtere Verbreitung – wenn sie schon nicht ihren Geldbeutel schwerer macht – zumindest ihre Bekanntheit erhöhen und möglichst viele Besucher auf ihre eigene Seite ziehen wollen.